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Glaukom

Das Glaukom – früher auch grüner Star genannt – bezeichnet eine Erkrankung des Sehnerven, die häufig mit einer Erhöhung des Augeninnendrucks einhergeht. Daneben spielen viele weitere Faktoren eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Krankheitsbildes. So sind insbesondere Störungen der Durchblutung des Auges und des Sehnerven für die Entwicklung eines Glaukoms von Bedeutung.

Ein Glaukom kann angeboren oder erworben sein und in allen Lebensabschnitten auftreten, vom Neugeborenen bis zum älteren Erwachsenen. Typischerweise nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine Glaukom-Erkrankung mit zunehmendem Lebensalter zu, so dass Vorsorge-Untersuchungen eine große Bedeutung zukommt.

Je nach Ursache und Ausprägung des Krankheitsbildes kommen verschiedene Therapie-Formen in Frage: die Behandlung auslösender Faktoren (soweit möglich), die Senkung des Augendrucks mittels regelmäßiger Einnahme von Augentropfen, Laserverfahren oder andere operative Maßnahmen.

Für die Diagnose und Verlaufskontrolle der Glaukomerkrankung stehen neben der Messung des Augeninnendrucks die Beurteilung des Sehnerven und des Gesichtsfeldes im Vordergrund.

Da die Erkrankung in den Anfangsstadien vom Patienten meist nicht bemerkt wird, fällt es dem Patienten oft schwer, die lästigen Therapiemaßnahmen (regelmäßige - ggf. mehrmals tgl. Augentropfengabe) konsequent durchzuhalten - aber nur so lässt sich in vielen Fällen Schlimmeres verhindern.

Auf Grund meiner mehrjährigen Forschungstätigkeit auf dem Gebiet des Glaukoms habe ich eine besondere "Beziehung" zu diesem Krankheitsbild, bei dem das Ziel, einer weiteren Verschlechterung zuvor zu kommen, konsequent verfolgt werden muss - ein bereits eingetretener Schaden kann beim Glaukom leider nicht mehr rückgängig gemacht werden.